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Dienstag, 21. Juli 2020 18:30

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Regierung nimmt Lockerung der Maskenpflicht zurück

Wien - Wegen des Anstiegs der täglichen Covid-19-Infektionszahlen im dreistelligen Bereich hat die Regierung die Mitte Juni gelockerte Maskenpflicht wieder verschärft. In Supermarkt, Bank und Post muss ab Freitag erneut Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Hauptziel sei die Verhinderung einer zweiten Welle, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Dienstag. Ebenfalls ab Freitag ist die Einreise aus Risikogebieten nur noch mit negativem PCR-Test erlaubt. Das Corona-Ampelsystem, das das Covid-19-Risiko auf Bezirksebene einstufen soll, wird im Laufe des Augusts in Probebetrieb gehen.

Swarovski baut im Herbst weitere 1.000 Stellen in Wattens ab

Wattens - Der Kristallkonzern Swarovski hat am Dienstag angekündigt, im Herbst am Hauptstandort Wattens von den derzeit noch bestehenden 4.600 Stellen weitere 1.000 abzubauen. Der Konzern bestätigte der APA einen entsprechenden Bericht des ORF Tirol. Geschäftsführer Robert Buchbauer bezeichnete dies als "schmerzliche, aber alternativlose Entscheidung". Als Gründe wurden der immer stärker werdende Konkurrenzdruck sowie die Corona-Pandemie angeführt.

Arbeitslosigkeit leicht gefallen, Kurzarbeit gestiegen

Wien - Die Situation am heimischen Arbeitsmarkt in der Coronakrise bleibt weiter sehr angespannt. Die Arbeitslosigkeit ist im Wochenvergleich leicht rückläufig, hingegen ist die Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Kurzarbeit wieder etwas angestiegen. Rechnet man die Kurzarbeiter und die Menschen ohne Job zusammen, sind knapp 890.000 Personen von der Arbeitsmarktkrise direkt betroffen. Laut Arbeitsministerium gibt es derzeit 433.779 Arbeitslose und Schulungsteilnehmer, 456.127 Arbeitskräfte sind in Kurzarbeit.

Schrems kann Kritik an Corona-App nicht ganz nachvollziehen

Wien - Datenschützer Max Schrems kann die Kritik an der Corona-App des Roten Kreuzes nicht ganz nachvollziehen. "Ich glaube, dass bei der öffentlichen Debatte die Suppe etwas versalzen war", sagte er in einer Online-Veranstaltung am Dienstag. Er bezog sich vor allem auf "gewisse politische Gruppen, die einfach dagegen waren". Ein Problem könnte sein, dass man mit der App zu schnell dran gewesen sei. Schrems hatte mit seiner Initiative noyb die Stopp-Corona-App v.a. auf datenschutzrechtliche Aspekte genau beleuchtet und letztlich Grünes Licht gegeben.

Zwei Minister in Südafrika wegen Coronavirus im Krankenhaus

Johannesburg - In Südafrika haben sich zwei Minister der Regierung von Präsident Cyril Ramaphosa mit dem Coronavirus infiziert und werden deshalb im Krankenhaus behandelt. Es handelt sich um Arbeitsminister Thulas Nxesi (61) und seinen für Rohstoffe zuständigen Kollegen Gwede Mantashe (65). Sie waren bereits vor einer Woche positiv getestet worden und hatten sich in eine freiwillige Quarantäne begeben. Südafrika hat mit knapp 373.000 Covid-19-Fällen und über 5.100 Todesfällen die höchsten Infektionszahlen des Kontinents.

Eisenbahner erhalten 250 Euro Corona-Prämie

Wien - Bei den Kollektivvertragsverhandlungen für die Eisenbahner haben die Gewerkschaft vida und der Fachverband Schienenbahnen eine Einigung erzielt. Für das zweite Halbjahr 2020 erhalten die rund 40.000 Beschäftigten eine einmalige steuerfreie Corona-Prämie in Höhe von 250 Euro. Ab 1. Jänner 2021 werden KV- und Ist-Löhne um 1,3 Prozent, jedoch um mindestens 35 Euro erhöht. Der KV-Abschluss gilt rückwirkend ab 1. Juli bis zum November 2021 für den gesamten Eisenbahnsektor. Beide Seiten zeigten sich mit der Einigung zufrieden.

Konzertveranstalter Barracuda bangt um 34 Mio. Euro

Wien/Mattersburg - Österreichs größter Konzertveranstalter Barracuda, der mehrheitlich der deutschen oeticket-Mutter CTS Eventim gehört, bangt im Skandal um die Mattersburger Commerzialbank um 34 Mio. Euro. Derzeit arbeiten Barracuda und CTS "gemeinsam an einer Lösung und den nächsten Schritten", teilten die Firmen Dienstagabend mit. Sie bestätigten auch die Einlagensumme von 34 Mio. Euro bei der gesperrten Bank.

Wiener Börse schließt klar im Plus

Wien - Die Wiener Börse hat am Dienstag klar im Plus geschlossen. Der österreichische Leitindex ATX ging um 1,16 Prozent fester bei 2.338,46 Punkten aus dem Handel. Unterstützend wirkte die in der Früh erzielte Einigung am EU-Gipfel auf 750 Mrd. schweres Konjunkturpaket gegen die Auswirkungen der Coronakrise. Tagessieger im ATX waren die AT&S-Aktien mit einem Plus von 7,9 Prozent. Der Leiterplattenhersteller hatte am Vortag angekündigt, bis zu 120 Mio. Euro in sein Stammwerk in Leoben zu investieren.

apo/dkm


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